Blades of Heaven ist ein Fantasy-Rollenspiel für Windows, entwickelt von Indinera Falls unter dem Label Laxius Power und 2005 veröffentlicht. Es basiert auf dem RPG Maker 2000 und verwendet die für klassische japanische Rollenspiele typische Top-Down-Perspektive, Anime-inspirierte Grafik und rundenbasierte Kämpfe. Konzipiert als umfangreiches Abenteuer voller Geheimnisse und Wendungen, wurde es als kostenloses Spiel vertrieben.
Die Geschichte beginnt mit Laura Vujovic, einem jungen Mitglied der Schattenklingen, einer Schwesternschaft von Kriegerinnen und Assassininnen. Ihre erste wichtige Mission scheint einfach: Sie soll nach Moorwick reisen, den Schmuggler Grum eliminieren und eine Kugel, die er bei sich trägt, an sich nehmen. Doch als Laura sich in sein Zimmer schleicht, geht etwas schief, und die misslungene Operation löst ein Abenteuer aus, das den ursprünglichen Auftrag bald weit übertrifft. Die Reise führt durch Städte mit ganz unterschiedlichem Charakter, vom ...
Blades of Heaven ist ein Fantasy-Rollenspiel für Windows, entwickelt von Indinera Falls unter dem Label Laxius Power und 2005 veröffentlicht. Es basiert auf dem RPG Maker 2000 und verwendet die für klassische japanische Rollenspiele typische Top-Down-Perspektive, Anime-inspirierte Grafik und rundenbasierte Kämpfe. Konzipiert als umfangreiches Abenteuer voller Geheimnisse und Wendungen, wurde es als kostenloses Spiel vertrieben.
Die Geschichte beginnt mit Laura Vujovic, einem jungen Mitglied der Schattenklingen, einer Schwesternschaft von Kriegerinnen und Assassininnen. Ihre erste wichtige Mission scheint einfach: Sie soll nach Moorwick reisen, den Schmuggler Grum eliminieren und eine Kugel, die er bei sich trägt, an sich nehmen. Doch als Laura sich in sein Zimmer schleicht, geht etwas schief, und die misslungene Operation löst ein Abenteuer aus, das den ursprünglichen Auftrag bald weit übertrifft. Die Reise führt durch Städte mit ganz unterschiedlichem Charakter, vom beschaulichen Frechette bis hin zu Orten, die mit Magie, Wissenschaft und uralten Traditionen verbunden sind.
Die Erkundung findet auf Karten aus der Vogelperspektive statt. Gespräche mit den Bewohnern, die Untersuchung der Umgebung und das Lösen von Rätseln helfen dabei, Wege, Objekte und Geheimnisse zu entdecken. Die Dokumentation erwähnt keine besonders große Auswahl an Spielmodi: Das Spiel konzentriert sich auf eine Einzelspielerkampagne mit Quests, Begegnungen und Kämpfen, die die Handlung vorantreiben. Neugierde wird belohnt, obwohl manche Schätze sehr gut versteckt sind und bestimmte Aufgaben das Zurückverfolgen bereits besuchter Orte erfordern.
In rundenbasierten Kämpfen kombiniert die Gruppe physische Angriffe, Zauber, Heilung und temporäre Stärkungszauber. Lauras Fähigkeiten hängen teilweise von ihrer Waffe ab; bestimmte Ausrüstungsgegenstände ermöglichen es ihr, Spezialtechniken zu erlernen oder zu aktivieren. Schmiede in verschiedenen Städten können bestimmte Waffen verbessern, daher kommt es bei der Ausrüstung nicht nur auf die Werte an: Es lohnt sich, die effektivste Kombination zu finden. In einigen Städten kann man sich auch ein Haustier zulegen. Es kämpft zwar allein, steigt aber nicht im Level auf und verschwindet, wenn es besiegt wird.
Das Spiel erinnert bewusst an klassische Rollenspiele: eine lange Reise, Charaktere mit klar definierten Rollen, zu lüftende Geheimnisse und Bosskämpfe, die den geschickten Einsatz der Ausrüstung erfordern. Die ambitionierte Spielmechanik steht im Kontrast zu den für Indie-Spiele dieser Zeit typischen Ecken und Kanten, wie etwa unklaren Anweisungen und einem ungleichmäßigen Schwierigkeitsgrad. Wer gerne in Ruhe erkundet und Strategien verfeinert, findet in Blades of Heaven ein klassisches und umfangreiches Abenteuer mit ganz eigenen Ideen unter der vertrauten Oberfläche.